DK1SEV-1 Die Technik hinter dem IGate - CQ-Jena

DK1SEV-1 Die Technik hinter dem IGate

Ein Gastbeitrag von Severin DK1SEV:
Vor einigen Wochen beschloss ich, dass die Infrastruktur in Jena seitens APRS verbessert werden muss. Leider war es bisher so, dass wir in Jena wenig bis keine Abdeckung beim APRS-Empfang haben.
Ein bisher ungenutzter Kenwood TH-V7 und ein kleiner „Thin Client“ (Siemens Futro) mit Linux als Betriebssystem waren dafür geeignet. Anstatt bei mir im Zimmer zu verstauben, sollten sie lieber für APRS-Abdeckung sorgen.

In den letzten Jahren sind die Preise für TNCs in die Höhe geschnellt. Da ich eigentlich nur herumliegende Teile nutzen wollte und nichts neues kaufen wollte, entschied ich mich dazu, Soundmodem auf dem Rechner zu nutzen.
Soundmodem dient dabei sozusagen als Software TNC, der die von der Soundkarte kommenden Daten dekodiert.
Die Software APRX dient dann als letztes Glied in der Kette dazu, die dekodierten Daten in das APRS-Netzwerk zu schicken.

Testweise lief das System nun einige Wochen mit einer 2m Yagi-Antenne auf der Clubstation an der Ernst-Abbe-Hochschule.
Der OV X22 hat netterweise eine X50-Antenne zur Verfügung gestellt, die nun seit 18.11.16 installiert ist. Es wird sich zeigen, wie die Empfangsbedingungen sein werden. Die ersten Tests von Konrad, DJ6KR, sind bereits sehr vielversprechend.
In dem Sinne würde ich mich freuen, wenn in der Zukunft mehr APRS in Jena genutzt wird.

Die X50 für das IGate DK1SEV-1

1 comment for “DK1SEV-1 Die Technik hinter dem IGate

  1. Pom
    22. Februar 2017 at 15:55

    Jo, nach einigen Wochenenden des Testens kann ich bestätigen, dass Euer Gate genau die talbedingten weißen Flecken auf der APRS-Landkarte abdeckt. Mehr tut ja auch nicht Not, denn das höher liegende Umland ist ja schon länger sehr gut versorgt.
    Danke, weiter so!

    Ahoi
    Pom

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